Nationales Waffenregister – politisches Illusionstheater führt zu Scheinsicherheit

Wie soll eine Zentraldatei für Waffen einen Amokläufer von seinem Tatplan abbringen? In der Regel nutzten die zumeist jugendlichen Täter Waffen und Munition, die sich legal im Elternhaus befanden und zu denen sie dort Zugang hatten.

Schon heute sind die geschätzten zehn bis zwölf Millionen legalen Waffen in den 577 Registern der Länder und Kommunen registriert. Eine zentrale Abfragemöglichkeit ist zeitgemäß. Was das Bundeskabinett gestern beschlossen hat, hilft der Polizei im Einzelfall zur Risikoeinschätzung bei in der Regel alltäglichen Einsätzen, es ist aber irrelevant in der Prävention von Amokläufen.

Warten wir ab, was der nächste Amoklauf an politischem Alibismus hervorbringen wird.

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